
GLOW Stack Peptid: Dosierung, Wirkung und Inhaltsstoffe
Der GLOW Stack vereint GHK-Cu, TB-500 und BPC-157 mit zusammen 70 mg pro Vial. Der Beitrag erklärt Inhaltsstoffe, Forschungslage und Berechnung im Labor.
Artikel lesenEine BPC-157 Dosierung für Menschen gibt es nicht: BPC-157 ist nirgends als Arzneimittel zugelassen, und klinische Studien, die Mengen festlegen, fehlen. In der Laborforschung meint Dosierung etwas anderes, nämlich die Menge Peptid im Vial, das Volumen des Lösungsmittels und die daraus berechnete Konzentration. Mit einem Vial BPC-157 zu 10 mg und einer einfachen Formel bestimmen Sie jede Konzentration selbst.
Dieser Beitrag ist ein Leitfaden für das Labor: Er erklärt die Formel, zeigt Rechenbeispiele wie ein Peptidrechner, beschreibt das Auflösen Schritt für Schritt und nennt die passenden Lagerbedingungen.
Bei zugelassenen Arzneimitteln legt eine Behörde Dosis und Anwendung fest. Bei Forschungspeptiden wie BPC-157 gibt es das nicht. Im Labor geht es um drei Größen:
Alle Zahlen in diesem Beitrag sind Rechenbeispiele aus dem Vialinhalt. Sie sind keine Empfehlung für eine Anwendung an Menschen oder Tieren.
Die Grundformel lautet:
Konzentration (mg/ml) = Peptidmenge im Vial (mg) ÷ Volumen des Lösungsmittels (ml)
Umgekehrt berechnen Sie das Volumen, das eine bestimmte Peptidmenge enthält:
Volumen (ml) = gewünschte Peptidmenge (mg) ÷ Konzentration (mg/ml)
Die folgende Tabelle funktioniert wie ein Peptidrechner für ein Vial mit 10 mg BPC-157:
| Lösungsmittel | Konzentration | In 0,1 ml (100 µl) | Volumen für 1 mg Peptid |
|---|---|---|---|
| 1 ml | 10 mg/ml | 1.000 µg | 0,1 ml (100 µl) |
| 2 ml | 5 mg/ml | 500 µg | 0,2 ml (200 µl) |
| 4 ml | 2,5 mg/ml | 250 µg | 0,4 ml (400 µl) |
| 5 ml | 2 mg/ml | 200 µg | 0,5 ml (500 µl) |
| 10 ml | 1 mg/ml | 100 µg | 1 ml |
Eine Faustregel für die Praxis: Je kleiner die Volumina sind, die Sie später entnehmen, desto stärker wirken sich Messungenauigkeiten aus. Eine etwas verdünntere Lösung lässt sich oft genauer abmessen.
Für Zellkulturen rechnen Labore häufig in Mol. Mit der molaren Masse von BPC-157 von rund 1.419,5 g/mol entsprechen 10 mg etwa 7,04 µmol. Gelöst in 1 ml ergibt das eine Stammlösung von rund 7,04 mmol/l, in 10 ml rund 0,70 mmol/l.
Bei den BPC-157 Kapseln entfällt das Rechnen: Jede Kapsel enthält 500 µg, eine Dose mit 60 Kapseln zusammen 30 mg. Den Vergleich beider Formen finden Sie im Beitrag BPC-157 Kapseln oder Pulver.
Rekonstituieren heißt, das gefriergetrocknete Pulver wieder in Lösung zu bringen. So gehen Labore üblicherweise vor:
Bakteriostatisches Wasser ist das gängigste Lösungsmittel für Forschungspeptide. Manche Peptide lösen sich aber besser in reinem Wasser oder in verdünnter Säure. Für solche Fälle führen wir Essigsäure 0,6 %. Welches Lösungsmittel für eine Charge vorgesehen ist, steht in den Unterlagen zur Charge. Wechseln Sie das Lösungsmittel nicht mitten in einer Versuchsreihe, denn pH-Wert und Konservierungsmittel beeinflussen die Stabilität der Lösung.
Bakteriostatisches Wasser ist das gängigste Lösungsmittel für Forschungspeptide. Manche Peptide lösen sich aber besser in reinem Wasser oder in verdünnter Säure. Für solche Fälle führen wir Essigsäure 0,6 %. Welches Lösungsmittel für eine Charge vorgesehen ist, steht in den Unterlagen zur Charge. Wechseln Sie das Lösungsmittel nicht mitten in einer Versuchsreihe, denn pH-Wert und Konservierungsmittel beeinflussen die Stabilität der Lösung.
| Material | Lagerung |
|---|---|
| BPC-157 Pulver, versiegelt | 2 bis 8 °C, vor Licht geschützt |
| BPC-157 Lösung | Im Kühlschrank, innerhalb des angegebenen Stabilitätsfensters verbrauchen, wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden |
| Bakteriostatisches Wasser | Raumtemperatur (15 bis 25 °C), vor Verunreinigung schützen |
Gelöste Peptide sind deutlich weniger stabil als das trockene Pulver, weil Wasser an den wichtigsten Abbauwegen beteiligt ist. Deshalb lohnt es sich, nur so viel aufzulösen, wie Sie für den nächsten Versuch brauchen.
Unser BPC-157 wird als lyophilisiertes Pulver im 10-ml-Glasvial mit sterilem Verschluss geliefert. Jede Charge ist von einem unabhängigen Labor per HPLC und Massenspektrometrie auf mindestens 99 % Reinheit geprüft, ein Analysenzertifikat (COA) liegt zu jeder Charge vor. Das passende bakteriostatische Wasser im 10-ml-Glasvial führen wir ebenfalls. Der Versand erfolgt diskret und mit Sendungsverfolgung aus der EU, bezahlen können Sie per Karte, mit Google Pay oder in Kryptowährung.
Was die Forschung zur Wirkung von BPC-157 zeigt, lesen Sie im Beitrag BPC-157 Wirkung.
Keine. BPC-157 ist Forschungsmaterial, und PureChems macht keine Mengenangaben für Menschen oder Tiere. Wir nennen den Vialinhalt, aus dem Sie Konzentrationen berechnen.
Das hängt von der gewünschten Konzentration ab. Mit 2 ml erhalten Sie 5 mg/ml, mit 5 ml 2 mg/ml. Die Formel lautet: Peptidmenge geteilt durch Volumen.
Häufig mit bakteriostatischem Wasser. Welches Lösungsmittel für eine bestimmte Charge geeignet ist, entnehmen Sie den Unterlagen zur Charge.
Deutlich kürzer als das Pulver. Bewahren Sie die Lösung gekühlt auf und verbrauchen Sie sie innerhalb des angegebenen Stabilitätsfensters.
Ja. Die Formel Peptidmenge geteilt durch Volumen gilt für jedes lyophilisierte Peptid. Setzen Sie einfach den Vialinhalt des jeweiligen Produkts ein. Für die Stoffmenge brauchen Sie zusätzlich die molare Masse aus dem Datenblatt.
„mcg“ ist die englische Abkürzung für Mikrogramm, im Deutschen µg. 1.000 µg ergeben 1 mg.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr.

Der GLOW Stack vereint GHK-Cu, TB-500 und BPC-157 mit zusammen 70 mg pro Vial. Der Beitrag erklärt Inhaltsstoffe, Forschungslage und Berechnung im Labor.
Artikel lesen
Selank ist ein von Tuftsin abgeleitetes Heptapeptid. Der Beitrag fasst die präklinische Forschung zusammen, zeigt Rechenbeispiele und vergleicht Selank mit Semax.
Artikel lesen
BPC-157 Kapseln und Pulver enthalten dasselbe Peptid. Der Beitrag vergleicht Inhalt, Handhabung, Stabilität und Lagerung und erklärt den Suchbegriff BPC-157 oral.
Artikel lesen